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4.16. Gruner Geschichten                                        

4.16.1.(Gr2)Wilhelm Gruner
4.16.1.1.Herkommen, erste Ehe mit Frau Piekert
1220.Beil.1.Anh.01.S4.1.weitere GrunerStammbEr war Kanzleidirektor der Bauabteilung des kurländischen Gouvernements in Mitau. Er sei ein würdiger, gemessener Herr gewesen, der sich von jedem lauten Getue ferngehalten habe.
Sonst weiss man über sein Äusseres nicht viel. Auffallend muss sein Bruder gewesen sein, der sich durch brennend rote Haare ausgezeichnet habe.
Er hatte in erster Ehe mit einer Frau Piekert, 3 Kinder.
Die Familie war nicht erfreut, als sich (Gr2)Wilhelm Gruner mit der "bürgerlichen" (Vo1)Wilhelmine Vogel verheiraten wollte. Man nahm es damals mit den Standesunterschieden bei den Balten noch genau. Die Ehe kam aber gleichwohl zu Stande.
Im Alter soll Wilhelm Gruner blind geworden sein.

 

 

Im Übrigen gibt es noch eine unbestätigte Geschichte mit einer Tatarin. Angeblich soll ein Gruner-Vorfahre in den Krimkrieg mitgezogen sein und habe sich eine Tatarin als Frau zugelegt. Ein "on dit", das nicht bestätigt ist. Wenn man aber Hansi Feldmann, aber auch weitere Nachkommen der Günther gesehen hat, könnte man das glauben. (Siehe DVD Ordner Anhänge, L/143/081025/A.4)

4.16.1.2.Zweite Ehe von (Gr2)Wilhelm Gruner mit (Vo1)Wilhelmine Vogel
1221.1.1.Beil.3.Fo 1.FVG.1.1.AhnGrunerGeboren 1820, gestorben 1874. In der Familie Vogel wandte man sich gerne intellektuellen Berufen zu. Ein Vetter Wilhelmines war Rektor am Gymnasium in Mitau.
Andere Verwandte sollen Lehrer und Pfarrer geworden sein. Zu den Familienmerkmalen gehörten ein schlanker, hoher Wuchs und eine schmale Bogennase.
Über die Eigenart von Frau Wilhelmine ist nichts mehr zu erfahren. Die einzige erhaltene Mitteilung besagt, dass sie furchtbar gerne Sauerkraut gegessen habe.

 
4.16.2.(Gr3.6)Lilly Günther-Gruner
Geboren 1847, gestorben 1882. Sie ist die Tochter mit der zweiten Frau von (Gr2)Wilhelm Gruner. Frau Lilly ist im Alter von nur 35 Jahren an den Folgen einer Fehlgeburt gestorben. Ihre Kinder haben sie deshalb nur unklar in Erinnerung.
Äusserlich habe sie ihrer Mutter (Vo1)Wilhelmine Gruner-Vogel, ähnlich gesehen (schmaler Wuchs, vogel'sche, schmale Bogennase). Sie galt als ruhige, sanfte Frau, die von sich selber nicht viel Aufhebens machte.